Donnerstag, 24. Juni 2010

5 Cafés die man besucht haben sollte...

Paris

Die Stadt der Liebe, die schon seit über 120 Jahren den Eiffelturm mitten in der Hauptstadt Frankreichs beherbergt. Der 1889 zur Weltausstellung und zum 100-Jährigen-Jubiläum der Französischen Revolution fertiggestellte Turm ist das Wahrzeichen Frankreichs. Im Café de l’Homme, das sich im Museum „Musée de l’Homme“ befindet, bietet sich ein atemberaubender Blick auf den Eiffelturm. Bei einem Kaffee kann der wunderbare Panoramablick am Marsfeld genossen werden.

Rom

Im Herzen des historischen Viertels von Rom befindet sich das Il Caffe di Sant’Eustachio. Das Café ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden und lädt die Besucher zum gemütlichen Espresso-Trinken ein. In der italienischen Sonne kann man draußen sitzen, den Espresso, der nach einem besonderen Rezept zubereitet wird, genießen und dabei das “dolce far niente” genießen.

Stockholm

Wer auch Nordeuropa schätzt, muss beim Besuch Stockholms die Blå Porten („blaue Pforte“) besuchen. Zu finden ist Blå Porten in der Liljevalchs Konsthall (Liljevalchs Kunsthalle). Nachdem man sich die zeitgenössische Kunst der renommierten Ausstellung zu Gemüte geführt hat, steht das leibliche Wohl im Vordergrund. Man kann dort, umgeben von der wunderschönen Landschaft, einen Espresso mit selbst gebackenen und fantastischen Muffins oder Karottenkuchen genießen.

Lissabon

Eines der ältesten und bekanntesten Cafés von Lissabon ist A Brasileira. Das 1905 eröffnete Café war einer der Lieblingsplätze portugiesischer Intellektueller, wie dem bekannten Dichter Fernando Pessoa. Das edel eingerichtet Café sollte bei einem Aufenthalt in Lissabon auf jeden Fall besucht werden!

Wien

Das Café Central ist und bleibt der unangefochtene Star unter den Wiener Kaffeehäusern. Kein Wunder: Die großartige Säulenhalle im Palais Ferstel bildet eine filmreife Kulisse für die Kunst des stundenlangen Kaffeetrinkens und Zeitunglesens. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war dies der beliebteste Treffpunkt von Freidenkern, Politikern und Literaten. Nur hier konnte es vorkommen, dass ein Rothschild im gleichen Raum wie Trotzki saß. Auch wenn die Zeiten, in denen hier die Aristokraten, Bolschewiken und Schriftsteller ein- undausgingen, lang vorbei sind, und sich am Eingang stattdessen Trauben staunender Touristen bilden, lässt sich im Central bei einer Melange und einem Stück Apfelstrudel doch immer noch die großartige Atmosphäre vergangener Tage aufsaugen.

Gute Reise!