Montag, 8. Februar 2010
Gesunder Kaffee: Espresso magenfreundlicher als Filterkaffee
Espresso ist magenfreundlicher als sein Ruf und enthält zudem weniger Koffein als gewöhnlicher Filterkaffee. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen rät deshalb allen magenempfindlichen Kaffeeliebhabern, die nicht auf diesen Genuss verzichten möchten, Kaffees mit geringer Brühzeit wie den italienischen Espresso zu trinken.
Der Espresso-Kaffee ist bekömmlicher, da die Bohnen bei wesentlich höheren Temperaturen gebrannt werden. Außerdem machen verschiedene Brühverfahren den Unterschied: Beim Filterkaffee läuft das Wasser minutenlang durch das Kaffeepulver im Filter. Durch die lange Brühzeit entsteht nicht nur der für Filterkaffee typische Geschmack, sondern auch Bitter- und Reizstoffe werden dabei aus dem Pulver gelöst. Beim Espresso hingegen wird das Wasser mit sehr hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Da das Wasser nur kurze Zeit mit dem gemahlenen Kaffee in Berührung kommt, werden nur wenige magenreizende Stoffe gelöst. Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass Espresso weniger Koffein enthält als eine Tasse deutschen Kaffees.
"Wer eine Alternative zum Espresso sucht, kann auch Filterkaffee auf eine magenfreundliche Weise zubereiten, indem die Brühzeit verkürzt wird", erklärt Jana Flommersfeld, Sprecherin der TK in Hessen. "Kaffeemaschinen, die mit hohem Druck arbeiten, drücken das Wasser schnell durch Pads oder Kapseln. Dabei entsteht normaler Kaffee, der milder schmeckt als Espresso und zugleich magenfreundlicher als Filterkaffee ist", so Flommersfeld.
Quelle: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse Hessen
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